Christof Seiser - Biographie

Christof Seiser ist 1968 in Wien geb. und in Mönichkirchen als Sohn zweier Sportlehrer Eltern und Skischulbesitzern aufgewachsen. Sein Großvater Julius Seiser ist von Neunkirchen als Heimatmuseumskustos, Landschaftsmaler, Fotograf, Alpinist und Skilehrer nach Mönichkirchen gezogen. Seine Eltern, Felizitas und Andi Seiser, sind beides Sportlehrer und Skischulleiter. Andi Seiser hat mit sehr viel Kreativität Anfang der 70iger Jahre die Skilehrmethodik mit dem Ski Film „Kind & Ski - Was & Wie" revolutioniert. Mittlerweilen wird die Skischule von seiner Schwester Barbara Pflug geleitet: Skisport7. So ist Christof Seiser von klein auf in einer von Kunst und Sport geprägten, familiären Umgebung aufgewachsen.


Schulzeit und Ausbildung

In Mönichkirchen besuchte er auch die Volkschule. Danach 1 Jahr Hauptschule Aspang, 4 Jahre Gymnasium in Wr. Neustadt, 2 Jahre Skihandelschule in Waidhofen/Ybbs und 2 Jahre Handelsschule Wr. Neustadt.

Er ist geprüfter Landesskilehrer, Snowboard C-Trainer und Telemark Instruktor.

1991 im Alter von 23 Jahren erlernte er in der Bildhauerschule in Elbigenalp – Tirol die Schnitzkunst. Bis heute besucht er dort immer wieder Themenkurse zur Weiterbildung. Die Malerei war bis dahin schon immer eine begleitende Ausdrucks- und Sprachkultur in seinem Leben gewesen. Seit dem ist der Künstler in einem stetigen Arbeitsfluss, aus dem mitlerweile schon 936 Werke entstanden sind. Figuren, Skulpturen, Reliefs, Rahmen, Masken, Köpfe, Portraits, Bilder, Zeichnungen, Texte, Aktionen und Videos.


Sein Wesen - Seine Kunst

Christof Seiser ist nicht nur ein leidenschaftlicher Künstler, sondern auch ein leidenschaftlicher Mönichkirchner. Als Kind des Wechsellandes, mit täglichem Ausblick über die buckligen Welt ist seine Seele hügelig und von Rundungen geprägt, was sich als Handschrift in seinen Werken wieder finden lässt. Er selbst bezeichnet seinen Kunststil als extravaganten Realismus. Eine von ihm kreierte Stilrichtung, um seinen eigenen Schaffens- und Lebensstil am trefflichsten zu beschreiben. Denn für ihn ist das Menschsein ein verantwortungsvolles, schöpferisches Privileg und daher gilt für ihn: Mensch sein ist individuell sein. Weiters ist Christof Seiser mit seinem Kunstschaffen auch ein motivierter Friedensstifter. Viele seiner Arbeiten animieren zum inneren Frieden und zum aufmerksameren und sorgfältigeren Umgang mit der Schöpfung. Er sieht sein Schaffen als einen Auftrag seines Lebens, angetrieben von einer inneren Notwendigkeit. Eine Leidenschaft für Form und Farbe ist der Träger für seine Botschaften, Geschichten, Gedanken und auch Späße, welche er in seinem Werken zum Ausdruck bringt. Oft findet er im ausdauernden Schwitzen und Keuchen seinen Zugang zur Inspiration. Beim Skitouren gehen, beim Einrad fahren oder beim Mountainbiken. Er war der erste Mountainbiker in Österreich als er 1984 das erste zu erwerbende MTB kaufte. Er ist ein Pionier im Einrad Offroad fahren und vor allem im Einrad Uphill fahren. Er war bei den Anfängen des Snowboardsports in Österreich dabei und er war auch einer von den ersten Makrobioten bzw. Vegana in Österreich. Schon mit 18 Jahren stellte er seine Ernährung völlig um, ohne Fleisch, Eier, Zucker und Milchprodukte. Und zuletzt war er einer von der ersten Gruppe welche in Österreich mit der Kultivierungsschule Falun Dafa in Kontakt traten.

Er wurde auch bereits in die Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs aufgenommen. Sein erster Katalog erschien 1997.

Als praktizierender des Kultivierungsweges Falun Dafa fühlt er sich einem wahrhaften Kunstschaffen verpflichtet, aufgebaut auf einem fundierten
handwerklichen Können.

2014 bezieht Christof Seiser, nach dem er schon mehrmals seine Ateliers gewechselt hat, die ehemaligen Sessellift Talstation in Mönichkirchen. Es war einer der ersten Einzelsessellifte, welchen es in Österreich gegeben hat und auch einer der letzten Einzelsessellifte welchen es noch gegeben hat. Hier im Atelier Bergluft ist auch Platz für einen Schauraum seiner Kunstwerke.


Themen seiner Kunst

Zuerst genannt seien die Schnitzwerke zur Darstellung der Kultivierungsschule Falun Dafa oder auch Falun Gong genannt. Die Kultivierung für Körper und Geist.

Zu diesem Themenbereich gehört auch die Serie der Swastika Blumen aus Zirbenholz mit welcher der Künstler zur Richtigstellung und Wiederbelebung dieses Jahrtausende alten und heiligen Symbols dienlich sein möchte, da es durch die Naziherrschaft als Hakenkreuz in Verruf gebracht wurde. Das Swastika ist auch ein Bestandteil des sogenannten „Faluns“ dem Symbol von Falun Dafa.

Die nächste nennenswerte Serie von Schnitzwerken sind die sogenannten Topfköpfe. Köpfe mit einem Fantasiegesicht mit gewähltem Ausdruck oder auch mit einem Thema oder als Portrait, wobei der Kopf von oben ausgehöhlt wird um einen Blumentopf hinein stellen zu können. So wird die Frisur zum Gesicht durch eine lebende Pflanze definiert. Der Besitzer eines solchen Topfkopfes ist also dessen Friseur und kann mittels Auswahl der Pflanze sein erworbenes Kunstwerk immer wieder selbst weiter gestalten und verändern.

Ein weiteres seriales Thema findet sich in der Malerei von Christof Seiser. Die Kreisbilder. Der Kreis an sich ist ebenso wie der Vogel ein immer wieder kehrendes Motiv. Die grenzenlose Freiheit ohne Ecken so zu sagen. Die Kreisbilder haben meist einen meditativen Charakter, Mandala ähnlich und sind in quadratischer Form und werden als Karo aufgehängt, sprich mit einer Ecke nach oben.

Speziell dem Vogel ist ein großes Werk in Stein gewidmet. Nämlich das Felsrelief oberhalb der mönichkirchner Schwaig mit dem Titel: “Das Auge des Blumenvogels“. Zu diesem Naturfelsrelief hat Christof Seiser auch die gleichnamige Märchensage geschrieben. Laufend stellt er nachträglich Souvenirarbeiten zu diesem Werk her, welche auch jeweils mit der Märchensage in Schriftrollenform kombiniert sind.

Ein großer Themenbereich im Schaffen von Christof Seiser ist auch der Sport und seine Symbiosen mit der Kunst. Seine Gedanken hierzu formuliert er so: Der Sport ist Träger und Transport der Kunst und gibt ihr Möglichkeit zur Umsetzung und verleiht ihr Attraktion. Die Kunst beseelt und krönt den Sport und gibt ihm Wesen und Gefühl und verleiht ihm Anerkennung.

Speziell für den Skisport hat der Künstler schon zahlreiche Werke geschaffen. Hierbei sind viele dieser Arbeiten nicht nur Kunstwerk sondern auch Pokal. Besonders nennenswert ist der Skikunstfilm „bergabARTig“, welcher zu erst als Diashow für Aufmerksamkeit sorgte. Zum Beispiel bei einem internationalen Skikongress in der Bundesskiakademie in St. Christoph am Arlberg. Erstmals präsentiert wurde der Film im Palais Palffy in Wien. Ein Film welcher die Schnitzkunst von Christof Seiser sowie auch seine Bewegungskunst auf Schnee zu einer fantastischen Traumreise vereint, mit dem Untertitel „ein zauberischer Helfer für die Fantasten des Schwingens“. Auch die Filmmusik ist eine Eigenproduktion und die dazugehörigen Text stammen aus seiner Feder. Siehe unter Videos!

In diesem Themenbereich ist ebenso hervorzuheben sein großes aktionistisches Werk „ISOSYM X 3“ und dessen Folgewerk die „Einrad Friedensfahrt für Falun Gong“. Auch hier waren dem Künstler die verbindenden Aspekte von Kunst und Sport ein Anliegen und die Vereinigung seiner Schnitzkunst und Bewegungskunst in einem Werk. „bewegte Kunst durch Bewegungskunst“ lautete hier der Untertitel. So durfte er für die Aktion „ISOSYM X 3“ auch im Kunsthistorischen Museum Wien mit dem Einrad und der Kopfskulptur seine Runden drehen und es gelang ihm die Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße mit dem Einrad ohne Abstieg von Bruck Fusch bis auf die Edelweißspitze sowie auf den Hahnenkamm in Kitzbühel und auf das Hanntenjoch vom Lechtal aus. Die Einrad Friedensfahrten gegen die Verfolgung von Falun Gong in China, ebenfalls mit einer Themenbezogenen Kopfskulptur führten ihn nochmals mit dem Einrad auf den Großglockner von Heiligenblut zum Hochtor sowie auf das Stilfser Joch und das Kitzbühler Horn im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008. Auch jeweils ohne Abstieg. Siehe unter Videos!

Beim Radsport bleibend gibt es in Mönichkirchen auch einen von Christof Seiser gestalteten Wexl Trail (Mountainbike Weg). Auf diesem Trail begegnet man als Radfahrer zum Beispiel den "versunkenen Rädern", dem "Wexltaurus", der "Wexl Sphinxelia", dem "Trailkehlchen", den "Zaunguckerbikern" und man erhält seinen zwitschernden Applaus. Und zu all diesen TrailART Figuren gibt es im Atelier Bergluft kleine Souvenirfiguren aus Zirbenholz oder heimischen Tannenholz.

Weiters um noch einmal bei diesem Thema zu bleiben, sei erwähnt die painting AktionAthletik Pinsel. Es handelt sich hier um eine farblich gestaltende Aktion, welche seit dem Industrieviertelfestival 2003 andauert. Hierbei hinterlassen die Champions der div. Sportarten, die Spuren ihres Sports mit ihrem Sportgerät in Farbe auf 50 x 50 cm Keilrahmen auf Leinen. So gab es um einige zu nennen z.B. ein Skipainting mit Hermann Maier, Michaela Dorfmeister, Nicole Hosp, Max Franz und Fritz Strobl. Oder Skisprungpainting mit Thomas Morgenstern und Jacqueline Seifriedsberger. Weiters ein Fußballpainting mit Toni Polster, Tennispainting mit Jürgen Melzer, Ikaurs Federpainting mit Felix Baumgartner, Kletterpainting mit Alex Huber; Alpinpainting mit Hans Kammerlander; Faustpainting mit Otto Wanz; Rallypainting mit Rudi Stohl, Franz Wittmann, Raimund Baumschlager, Mikko Hirvonen, Hannu Mikkola, Juha Kankkunen; Motocross Painting mit Matthias Walkner usw. Von jeder Painting Aktion werden einige Bilder dann für eine Versteigerung für einen guten Zweck verwendet. Meist für hilfsbedürftige Menschen in der Buckligen Welt – Wechselland. Hier wurden mittlerweile schon über 60.000 Euro eingenommen.

Zuletzt soll noch genannt werden die Serie der Säulen. Die Säule als bildhauerisches Thema in der Kunstgeschichte stellt für Christof Seiser ein großes Faszinosum dar. Seine Säulen sind jedoch ohne statisch tragender Funktion. Bei ihm bezieht sich die Säule auf ein Werk mit schlanker, länglicher Grundform. Seine Säulen sind Skulptur artige Werke, meist mit einem Thema und figuralen Elementen. Zu diesem Themenbereich gehören auch seine Totems. Zauberische Helfer zur Trauerbewältigung oder als Verständnishilfe zum Leben.


Ausstellungen

Mit Ausstellungen seiner Kunst war Christof Seiser schon vieler Orts unterwegs, wie mehrmals in Wien (Palais Palffy, Spittelberg, UnoCity) aber auch in Budapest, Amsterdam, Salzburg, Leoben, Wr. Neustadt, Bad Fischau/Brunn, Gargellen im Montafon, Livigno in Italien usw.

2018 erschien das Textbuch „Gesicht & Gedicht“. Eine Zusammenfassung seiner Gedichte und Texte kombiniert mit einer Auswahl div. Gesichter aus seinem Schaffen.

"Handwerk ist Mensch sein
Kunsthandwerk widerspiegelt die göttliche Herkunft des Menschen"

Kataloge & Bücher

bei der Arbeit

Atelier & Schauraum

My Tattoo ARTBody Story


Mein Tattoo Bodysuit ist im Zeitraum vom Herbst 1994 bis zum 21.12. 2021 entstanden. Damals 1994 hat sich meine damalige Frau einen Tattoo Termin mit einer Freundin in Wien ausgemacht, und mich gebeten, sie zu begleiten. Zu dieser Zeit gab es noch nicht die Austrian Tattoo Vereinigung um gewisse Qualitäts Standarts im Können und Hygiene zu sichern. Die meisten Tätowierer haben in ihrem Wohnzimmer oder einem Keller tätowiert. So war auch dieser Termin in der Wohnung des Tätowierers vereinbart. Ich war auf jeden Fall fürchterlich entsetzt über dieses Vorhaben meiner Frau, da für mich bis Dato ein tätowierter Mensch grauslich war und ich dieses Thema so in einer gewissen Nische eingeordnet hatte. So habe ich mich dort bei diesem Typen in ein Eck gesetzt voller Ekel - ich wollte nur niergens ankommen. Nachdem sich die Damen für ein Motiv entschlossen hatten, begann also das Prozedere des tätowierens, von dem ich noch überhaupt keine Vorstellung hatte, wie das funktioniert. Und als dann der Brusche seine Tattoo Maschine zur Hand nahm, wurde mein Hals immer länger und ich rutscht etwas mit dem Sessel näher. Dann noch näher und nochmals näher... Es passierte ein Kehrtwendung in meiner Sichtweise zu diesem Handwerk von 180 Grad binnen weniger Minuten. Ich war plötzlich völlig fasziniert und begeistert von dieser Tätigkeit und der ganzen Sache ansich.
Ich war seit meiner frühen Jugend so ein getriebener Gestalter. Meine Leibchen, Taschen, Fahrräder, Skier, Schuhe usw musste alles so im Graffiti Style oder symbolhaft beschriftet, bemalt und speziell gestaltet sein. Weiße Wände sind nicht zum aushalten und in meinen Zimmern und Fassaden haben diese auch keine Überlebenschancen. Und da sah ich plötzlich, dass sogar diese eintönig beige Körperhaut künstlerisch bemalt werden kann, aber nicht nur für einen kurzen Zeitraum bis es wieder abgewaschen ist, sondern für die Ewigkeit bezogen auf die Lebensspanne des jeweiligen Körpers. Einfach faszinierend...
Schon am Heimweg bastelte ich im Kopf an einem Entwurf für mich selber. Noch in der Nacht zeichnete ich diesen und hatte nur wenige Tage später selber dort meinen Termin.
Am rechten Oberarm ließ ich mir die Umrisse des Franziskus Kreuzes stechen mit Harmonie Symbolen darin. Ich begann Bücher über die Geschichte und die Herkunft deiser Körperkunst-Kultur und ihrer Bedeutung zu lesen und bermerkte in Wr. Neustadt ein kleines neu eröffnetes Tattoo Studio. Da ich mir an diesem Kreuz etwas verbessern lassen wollte, trat ich ein und lernte den Andy vom Leguan Tattoo Studio kennen, der gerade mit dem Nadel löten beschäftigt war. Er wurde zu meinem Haupt Tätowiere und Freund bzw ich zu einem seiner ersten Stammkunden. Ich hatte nicht von Anfang an vor an einer Ganzkörper Tätowierung zu arbeiten, sondern es entstanden in Jahresabständen immer so kleine Schritte. Was ich aber von Anfang an verfolgte, war das Systhem, dass ich immer links und rechts gleich gestaltete zwecks optischer Harmonie und Ästhetik, nur dass ich rechts bunt entwarf und links in schwarz / grau / türkis blieb. Also zb die Oberarme links und drechts, danach die Oberschenkel links/rechts, dann die Unterschenkel und die Unterarme, die Schulterblätter, Rücken, Gesäßbacken immer links/recht gleinförmig als einen erweiterten Abschnitt.
Bei einer Tattoo Convention in Wien, lernte ich den Bernie Luther kennen und ich war begeistert von seiner Arbeitstechnik und wollte unbedingt auch von ihm etwas haben und in seinem Fall eine freehand Arbeit. Es sind die beiden Augen mit den magischen Drachen auf meiner Brust geworden. Er bekam als Gegenleistung von mir eine geschnitzte Maori-Maske. Ich habe mir sehr oft meine Tattoos im Austausch erschnitzt. Alle anderen Tattoos habe ich alles selber Entworfen und vom Andy unter die Haut stechen lassen. Ein paar Kreise wurden auch von seiner Freundin der Beate gestochen. Und für eine Freundin von der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, welche mit der Tätowierausbildung begonnen hatte, habe ich mich als Modell zum Üben hin gesetzt. Sie hat mir die Zirbenzapfen gemacht. Erst als ich an allen Körperteilen tätowiert war, kam diese Motivation auf, die schmerzhafte Herausforderung in Angriff zu nehmen, nun alles miteinander zu verbinden zu einem Tattoo Bodysuit. Ich kann mich erinnern, dass ich oft am Abend mit Schmerzfieber zu Bett ging, nach einer längeren Sitzung oder nach Körperstellen, welche in der Schmerzempfindlichkeit am Limit waren.
In der letzten Phase kam ich auf die Idee zu probieren, ob ich mich auch selber tätowieren könnte. Da sich im Laufe der Zeit am Sektor der Tattoo Maschinen eine große technische Entwicklung vollzogen hatte und man jetzt nicht mehr die Nadeln selber löten mußte, sondern alles gebrauchsfertig und steril zu kaufen war mit handlichen Maschinen, besorgte ich mir so ein Starter Set. Der erste Versuch scheiterte, da ich mich nicht tief genug stechen traute gegen das Schmerzempfinden und so die Farbe im Heilprozess wieder raus ging. Ich dachte mir das muss doch gehen und konnte mich tatsächlich richtig überwinden den Schmerz auszublenden und mich auf das tätowieren zu konzentrieren. Zugesehen wie es funktioniert hatte ich ja schon oft genug... Ich habe mir also als Abschluss die Handrücken, Fußrücken, den Intimbereich, die Ohrläpchen, die Oberlippe und eine Überarbeitung des rechten Oberschenkels selber tätowiert.
Der Tattoo Tradition folgend, erzähle ich mit meinen Tattoos meine Lebensgeschichte, also von meinem Auftrag in dem diesmaligen Dasein mit all meinem Tun und Denken rundherum und an dessen Basis.